Donnerstag, 26. Januar 2017

Ist die Kleidungsfarbenregel "no brown in town" up to date?

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe, Ihnen allen geht es gut. Wir haben heute bereits den 26. Januar, die Zeit vergeht.

Ich möchte hier einmal  auf eine ganz spezielle Frage eingehen, die mir öfters gestellt wird,  nämlich ob die Regel "no brown in town" denn heute noch gilt.

Ich persönlich sehe diesen Farbton im alltäglichen Business immer mehr aufkommen. Und ich finde, braune Schuhe zu einem braunen Gürtel können sehr schick zu einem Businessoutfit aussehen, wenn das gesamte Outfit stimmig ist.  Ich finde, Naturtöne können im Berufsalltag getragen werden, wenn Situation und Branche es hergeben.

Bitte beachten Sie aber: Die besagte Kleidungsregel gilt heute aber immer noch.  Je förmlicher die Situation sich darstellt, desto eher sollte die klassische  Businesskleidung mit gedeckten Farben ausgewählt werden. Darüber hinaus ist die klassische Businesskleidung in konservativen Berufszweigen (z. B. bei Versicherungen, Banken) auch heute noch die Standardkleidung.

Wissen Sie eigentlich, woher die Regel "no brown in town" stammt? In England hatte man früher Kleidung eingeteilt: Und zwar in die Stadtkleidung (gedeckte Farben), in die Kleidung für das Landleben (Natürtöne, wie z. B. braun) und in die  Kleidung für den eleganten Abend (z. B. sehr dunkel / schwarz). Aufgrund dieser Einteilung war es früher ein Tabu, den Farbton "Braun" im Business in der Stadt zu tragen.

Achten Sie also auf Branche und Situation, dann klappts auch mit den Farben Ihres Outfits, und Sie machen eine gute Figur.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und einen erfolgreichen Freitag!

Herzliche Grüße

Ihre

Karin Schleines



Donnerstag, 22. Dezember 2016

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Weihnachten

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Weihnachten: Liebe Leserin, lieber Leser, heute haben wir den 22. Dezember. Übermorgen ist schon der Heilige Abend. Weihnachten steht vor der Tür.  Ges...

Weihnachten

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute haben wir den 22. Dezember. Übermorgen ist schon der Heilige Abend. Weihnachten steht vor der Tür.  Gesternnachmittag habe ich schon festgestellt, dass sich bei vielen eine Art vorweihnachtliche Hektik einstellt. So viel Verkehr an einem Mittwochnachmittag um 15 Uhr, so viele Menschen, die schon für die Festtage Vorbereitungen treffen. "Lieber heute statt morgen", denkt sich so manch einer.
Wenn ich so an Weihnachten denke, dann hoffe ich sehr, dass sich auch ideelle Wünsche erfüllen.
Und bei materiellen Geschenken, denke ich daran, mit Freude zu schenken und die Geschenke auch mit Freude entgegenzunehmen, auch wenn dieses Jahr möglicherweise ein Geschenk nicht den Geschmack des Beschenkten treffen sollte. Für diesen Fall bieten Sie als schenkende Person die Möglichkeit eines Umtauschs an. Und vom Beschenkten wünsche ich mir, dennoch die Freude desjenigen zu sehen, der Sie beschenkt. Manchmal kann man  nicht wissen, dass der andere das ein oder andere schon besitzt.

Ich wünsche uns allen gesegnete Weihnachten. Ich wünsche uns allen viel Frieden, Licht und Hoffnung sowie etwas "Entschleunigung" und Entspannung.        

Herzliche weihnachtliche Grüße

Ihre
Karin Schleines

Mittwoch, 30. November 2016

Weihnachts- und Silvestergrüße


Guten Tag, liebe Leser,
ich hoffe, es geht Ihnen gut? Ich hatte vergangene Woche einen Bildungsurlaub
geleitet, und am Samstag darauf ein Seminar gegeben.
Auch ich als Seminarleiterin habe wieder wunderbare Impulse erhalten und
mich gefreut, dass alles gut geklappt hat und meine Kunden, die Teilnehmer, viele Impulse mitgenommen haben. Die Organisation, die Technik, die Räumlichkeiten: Alles hat gepasst.
Ich sage immer: Gute Vorbereitung ist die „halbe Miete“.
Und da bin ich auch schon bei einem weiteren Thema:
Vorbereitungen für die Grüße zu Weihnachten und den Jahresabschluss:
Haben Sie denn schon geplant, wem Sie eine Grußkarte senden?
Ich bin gerade  damit fertig geworden und werde in etwa 1-2 Wochen meine
geschäftlichen und privaten Weihnachtsgrüße absenden.
Da hilft mir immer meine Checkliste. Ich nehme Vorbereitung , Schreiben und
Absenden von Weihnachtsgrüßen oder Grüßen zum neuen Jahr ganz bewusst in
meine alltägliche Jahresplanung mit auf. Das klappt ganz gut. 
Ich habe Ihnen mal meine wichtigsten „Meilensteine“ in  Sachen Projekt „Weihnachtsgrüße“
hier zusammengefasst:
Oktober:         Liste erstellen, wem ich persönlich schreiben möchte, wer angerufen wird.
November:     Weihnachtskarten aussuchen: Schreibe ich mit Geschäftsbrief, lasse ich
                        Karten drucken oder kaufe ich Karten?
                        Briefmarken mit Weihnachtsmotiv bestellen / kaufen.
Dezember:      Anfang Dezember: Grüße schreiben und bis in der zweiten Woche
                        im Dezember Grüße versenden.
Dezember:      Um den 20.12. herum: Grüße via Telefonat
Ach ja, die sonstigen privaten Vorbereitungen zum Fest fangen in der Woche vor dem
1. Advent an: Organisation Feierlichkeiten inkl. Essen, Deko, Weihnachtsbaum schmücken.
Übrigens: Geschenke kaufe ich auch schon einmal unterjährig ein, da nutze ich die Gelegenheit: Wenn ich etwas Schönes sehe, dann wird es auch schon einmal im Sommer gekauft.

Wie halten Sie es denn so mit den Weihnachtsvorbereitungen?    
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine stressfreie Adventszeit mit vielen glücklichen
Momenten

Herzliche Grüße
Karin Schleines

PS: Weitere Impulse zu geschäftlichen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen gibt's übrigens auch in der Dezemberausgabe des Magazins "Business Kommunikation für Führungskräfte"  (VNR Verlag)                  

Dienstag, 16. August 2016

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Weniger ist oft mehr

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Weniger ist oft mehr: Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich hoffe, Ihnen geht es gut. Haben Sie einen schönen Sommerurlaub gehabt oder genießen Sie ihn noch? Also...

Weniger ist oft mehr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich hoffe, Ihnen geht es gut. Haben Sie einen schönen Sommerurlaub gehabt oder genießen Sie ihn noch?
Also ich bin aus dem Urlaub zurück. Und während des Rückflugs habe ich in einem Magazin geblättert, und da ist mir ein Beitrag zum Thema "Kleidung und Accessoires im Job" aufgefallen.
Kennen Sie das, Sie befinden sich in einer Konferenz und der Vortragende hat eine sehr bunte Krawatte an, dass der Blick immer wieder auf sie fällt? Oder andere Situation: Sie möchten über neue Tarife beim Handy informiert werden und die große glitzernde Uhr der Verkäuferin sticht Ihnen immer wieder ins Auge? Passiert es Ihnen  in diesen Situationen dann auch, dass Sie öfters Fachliches  nachfragen?
"Wie halten Sie es denn so mit Ihrer Garderobe in Ihrem Job?"  hat zum Schluss der Autor des Beitrags im Magazin gefragt. Da habe ich nicht lange überlegt. Meine persönliche Antwort lautet:

Weniger ist immer mehr. Und das heißt für mich:

Je mehr ich möchte, dass mein Zuhörer während eines  Seminars oder Vortrags  oder der Kunde im Kundengespräch konzentriert bei der Sache bleiben soll, desto eher nehme ich mich hinsichtlich Kleidung und Accessoires zurück.
Das bedeutet:

1. 
Der dunkelblaue Anzug mit einem zweifarbigen Schal lässt den Zuhörer konzentrierter bei der Sache bleiben, als ein knallbuntes Outfit.

2.
Eine klassische Uhr wirkt seriöser als eine Uhr mit einem großen glitzerigen Zifferblatt.

3.
Ein dezentes  auf meinen Typ abgestimmtes Make-Up wirkt in einem Kundengespräch authentischer als ein grelles Make-Up.

Ein "Zuviel" an Farben und Accessoires kann genau das Gegenteil bewirken, was man in einem klassischen Kundengespräch erzielen möchte, da Farben und Accessoires eine Signalwirkung haben.
Daher kann "weniger immer mehr sein".

Ich wünsche Ihnen nun eine gute und erfolgreiche Woche

Herzlichst

Ihre Karin Schleines